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Warum sollte ich keine weiße Leinwand in einem Wohnzimmer nutzen?

Weiße Gain 1.0 Leinwände entsprechen in Hinsicht auf Ihr streuendes Verhalten in etwa einer frisch gestrichenen glatten Wand. Unabhängig davon, aus welchem Winkel Licht auf eine weiße Leinwand fällt, streut diese das Licht – ganz gleich ob es vom Projektor oder vom Fenster, einer Tür oder Lampe oder refklektiert von einer hellen Oberfläche auf die Leinwand trifft – annähernd gleichmäßig in alle Richtungen, also 180° horizontal und 180° vertikal in den Raum zurück.

Die gleichmäßige Empfindlichkeit für Lichteinfall aus allen Richtungen verhindert das Nutzen einfacher bildoptimierender Maßnahmen, lediglich ein komplett schwarzer Raum mit rund herum lichtabsorbierenden Oberflächen kann dabei helfen, den Schwarzwert nicht nennenwert schlechter erscheinen zu lassen, wie dies seitens des verwendeten Projektors möglich ist.

Das gleichmäßige Streuen ermöglicht dem Betrachter in einem komplett schwarzen Raum jedoch von nahezu jedem physikalisch möglichen Platz aus eine annähernd identische Bildqualität wahrnehmen zu können. Zudem ermöglicht das gleichmäßige Streuen ein höchstmögliches Maß an Ausleuchtungsgleichmäßigkeit bzw. Helligkeitsverteilung, die sogenannte Homogenität – vorausgesetzt, der Projektor steht in einem ausreichend großen Abstand, da zu kurze Projektionsentfernungen die gleichmäßigkeit der Ausleuchtung beeinträchtigen, wie man bei vielen Rückprojektionen oftmals leidvoll sehen kann.

Das gleichmäßige Streuen ist zudem mit einem niedrigen Wirkungsgrad und negativen Einflüssen als Folge der immensen Verluste verbunden. Bezüglich des Wirkungsgrades kann man sich eines einfachen Modelles zur Erklärung bedienen. Da das auf die Leinwand auftreffende Licht vom Projektor wie auch allen anderen (Streu-) Lichtquellen gleichmäßig in alle Richtungen gestreut wird, verteilt sich das von der Leinwand gestreute Licht nahezu gleichmäßig über die gesamte Oberfläche des Raumes, sofern nichts davor im Weg steht. Dies führt dazu, dass über 99,999% der Leuchtdichte des Projektors an der Decke, den Wänden, dem Fußboden, den Möbeln, Gegenständen wie Blumen, Kleidung von Personen, etc. gestreut werden und von dort, soweit diese nicht lichtabsorbierend wirken, gelangt ein Teil des auftreffenden Lichtes je nach Oberflächenbeschaffenheit ggf. wieder zurück auf die Leinwand, so das die aufgrund der farbe Weiss ohnehin helle Leinwandoberfläche zusätzlich aufhellt und dadurch das aufprojizierte Bild noch blasser aussehen lässt.

Genau aus diesem Grund sind Kinos schwarz bzw. möglichst dunkel ausgestattet, was wiederum in einem Wohnzimmer, zumindest wenn auch weibliche Wesen im Haus leben, ein absolutes No-Go ist.

Im Unterschied zu CouchScreen Leinwänden sieht das aufprojizierte Bild bei weißen Leinwänden in Räumen mit Lichteinfall zumeist stark ausgeblichen aus.Im Unterschied zu weißen Leinwänden ermöglicht eine CouchScreen Hochkontrastleinwand auch bei Einfall von Tageslicht kontrastreich wirkende Projektionsergebnisse.