CouchScreen Leinwand – Fragen und Antworten

Was ist eine CouchScreen Leinwand?

Eine CouchScreen Leinwand ist eine horizontal (ähnlich wie moderne Flachbildfernsehgeräte) leicht gebogene hart aufgebaute Rahmenleinwand, die extra für den Einsatz in Wohnzimmern mit Restlicht entwickelt wurde.

CouchScreen Leinwände haben eine insbesondere bei Restlicht den wahrgenommenen Schwarzwert deutlich verbessernde gräuliche Oberfläche, die zudem eine bis zu 6-fache Wirkungsverbesserung der Projektorleuchtdichte und damit der Brillanz im Hauptsichtbereich ermöglicht.

Eine für die jeweilige Bildbreite optimierte horizontale Wölbung verbessert in Kombination mit einer speziell für jede Bildgröße hergestellten Spezialfolie die Gleichmäßigkeit der Lichtverteilung, vermindert deutlich die Ausbildung von nachteiligen Hotspot-Effekten und optimiert die Unempfindlichkeit gegenüber seitlich einfallendem Licht.

Unter Berücksichtigung aller bei der Installation zu bedenkenden Faktoren, ermöglichen CouchScreen Leinwände in Kombination mit geeigneten Heimkinoprojektoren im Vergleich zu weißen aber auch vielen planliegenden Hochkontrastleinwänden in nicht optimierten (nicht komplett schwarzen) Wohnzimmern deutlich brillantere und kontrastreichere Projektionsergebnisse mit sichtbar mehr Plastizität und Detailreichtum.

Deutlich kontrastreichere und brillantere Darstellungen im Wohnzimmer sind seit Jahren nur auf CouchScreen Leinwänden erzielbar.CouchScreen Leinwände zeigen deutlich mehr Bilddetais wie die meisten anderen Hochkontrastleinwände.

Warum sollte ich keine weiße Leinwand in einem Wohnzimmer nutzen?

Weiße Gain 1.0 Leinwände entsprechen in Hinsicht auf Ihr streuendes Verhalten in etwa einer frisch gestrichenen glatten Wand. Unabhängig davon, aus welchem Winkel Licht auf eine weiße Leinwand fällt, streut diese das Licht – ganz gleich ob es vom Projektor oder vom Fenster, einer Tür oder Lampe oder refklektiert von einer hellen Oberfläche auf die Leinwand trifft – annähernd gleichmäßig in alle Richtungen, also 180° horizontal und 180° vertikal in den Raum zurück.

Die gleichmäßige Empfindlichkeit für Lichteinfall aus allen Richtungen verhindert das Nutzen einfacher bildoptimierender Maßnahmen, lediglich ein komplett schwarzer Raum mit rund herum lichtabsorbierenden Oberflächen kann dabei helfen, den Schwarzwert nicht nennenwert schlechter erscheinen zu lassen, wie dies seitens des verwendeten Projektors möglich ist.

Das gleichmäßige Streuen ermöglicht dem Betrachter in einem komplett schwarzen Raum jedoch von nahezu jedem physikalisch möglichen Platz aus eine annähernd identische Bildqualität wahrnehmen zu können. Zudem ermöglicht das gleichmäßige Streuen ein höchstmögliches Maß an Ausleuchtungsgleichmäßigkeit bzw. Helligkeitsverteilung, die sogenannte Homogenität – vorausgesetzt, der Projektor steht in einem ausreichend großen Abstand, da zu kurze Projektionsentfernungen die gleichmäßigkeit der Ausleuchtung beeinträchtigen, wie man bei vielen Rückprojektionen oftmals leidvoll sehen kann.

Das gleichmäßige Streuen ist zudem mit einem niedrigen Wirkungsgrad und negativen Einflüssen als Folge der immensen Verluste verbunden. Bezüglich des Wirkungsgrades kann man sich eines einfachen Modelles zur Erklärung bedienen. Da das auf die Leinwand auftreffende Licht vom Projektor wie auch allen anderen (Streu-) Lichtquellen gleichmäßig in alle Richtungen gestreut wird, verteilt sich das von der Leinwand gestreute Licht nahezu gleichmäßig über die gesamte Oberfläche des Raumes, sofern nichts davor im Weg steht. Dies führt dazu, dass über 99,999% der Leuchtdichte des Projektors an der Decke, den Wänden, dem Fußboden, den Möbeln, Gegenständen wie Blumen, Kleidung von Personen, etc. gestreut werden und von dort, soweit diese nicht lichtabsorbierend wirken, gelangt ein Teil des auftreffenden Lichtes je nach Oberflächenbeschaffenheit ggf. wieder zurück auf die Leinwand, so das die aufgrund der farbe Weiss ohnehin helle Leinwandoberfläche zusätzlich aufhellt und dadurch das aufprojizierte Bild noch blasser aussehen lässt.

Genau aus diesem Grund sind Kinos schwarz bzw. möglichst dunkel ausgestattet, was wiederum in einem Wohnzimmer, zumindest wenn auch weibliche Wesen im Haus leben, ein absolutes No-Go ist.

Im Unterschied zu CouchScreen Leinwänden sieht das aufprojizierte Bild bei weißen Leinwänden in Räumen mit Lichteinfall zumeist stark ausgeblichen aus.Im Unterschied zu weißen Leinwänden ermöglicht eine CouchScreen Hochkontrastleinwand auch bei Einfall von Tageslicht kontrastreich wirkende Projektionsergebnisse.

Warum sollte ich keine Lowgain Leinwand in einem Wohnzimmer nutzen?

Bei einer grauen oder schwarzen Lowgain Leinwand wird eine zumeist ähnlich einer weißen Leinwand diffus streuende Oberfläche verwendet, die jedoch nicht hochweiss sondern mehr oder minder grau bis hin zu schwarz sein kann. Die Gain-Werte schwanken von knapp unter 1 bis knapp über 0. Je geringer dabei der Gainwert ist, um so dunkler wirken die dunklen Bildpassagen. Da aufgrund der diffusen Streuung genau wie bei einer weißen Leinwand 99,999% des aufprojizierten Lichts nicht im Auge des Betrachters landen, wird der Helligkeitseindruck gegenüber einer weißen Leinwand analog zur Gainwert-Abnahme vermindert und müsste somit durch einen entsprechend helleren Projektor ausgeglichen werden, was zumeist mit einem schlechteren Schwarzwert verbunden ist, da helle Präsentationsprojektoren zumeist kein gutes Schwarz darstellen können.

Diese Art von Leinwänden wird dementsprechend heute kaum noch verwendet, da ohne Anhebung der Leuchtdichte lediglich eine (Kontrast-)Verschiebung in den dunklen Bereich, nicht jedoch eine wirkliche (kontrast-)Verbesserung erzielt wird.

Informationen zu einem sehr dunklen Produkt sind unter folgendem Link zu finden. Wie man an den Bildern im Abschnitt “5. Bildeindruck” auf der Seite indirekt sehen kann, wird auf diesen Leinwänden bei Streulichteinfall vermutlich weder ein richtig gutes Schwarz noch ein gutes Weiß erzielt (zumindest konnten wir mit schwarzen Materialien nur mit Leuchtdichten ab 15.000 ANSI Lumen bei max. 2m Bildbreite akzeptable Ergebnisse in Tests erzielen), denn sonst hätte der Webseitenbetreiber sicherlich nicht sein Bildmaterial so “unprofessionell nachbearbeitet” veröffentlicht, dass dies selbst Laien auf Anhieb auffallen sollte, da das Schwarz in den anscheinend aufprojizierten Bildern deutlich dunkler bzw. schwärzer ist, wie die Leinwandoberfläche im nicht ausgeleuchteten Bereich.

Ich habe zum Verdeutlichen einmal eines der Fotos in einem Grafikprogramm geöffnet, den Schwarzton ausgelesen und ein Rechteck mit diesem Schwarzton (per Farbeimer-Funktion) ausgefüllt, welches in den oberen nicht per Projektion ausgeleuchteten Leinwandbereich hineinreicht. So kann man auf Anhieb sehen, dass es sich um manipuliertes Bildmaterial handelt, mit dem Betrachtern ein falscher Eindruck vermittelt werden soll, denn das Schwarz innerhalb der Projektion wird eher heller wie dunkler als die Leinwandoberfläche aussehen müssen.

BlackScreen TageslichtleinwandStandbild aus einem Film

Das zweite Bild stammt aus einem Youtubeclip und zeigt, was diese Leinwand real leisten kann.

Warum sind die meisten planen Hochkontrastleinwände nur als Zwischenschritt zu sehen?

Hochkontrastleinwände sind nach unserer Definition Leinwände, die in Räumen mit hellen Wand-, Boden- und Deckenbelägen meß- und wahrnehmbar den Kontrast (Unterschied zwischen dem hellsten und dem dunkelsten Bildpunkt) möglichst auch bei Rest- bzw. Streulicht verglichen mit der Darstellung auf einer weißen Gain 1 Leinwand verbessern. Die Kontrastverbesserung kann durch Abdunkeln der dunklen Bildpassagen um einen höheren Wert wie bei den hellen Bildpassagen oder dem Anheben der hellen Bildpassagen um einen größeren Wert wie bei den dunklen Bildpassagen oder einer Kombination aus beidem bewirkt werden. Der höhere Kontrast ensteht durch die Vergrößerung der Helligkeitsdifferenz zwischen dem hellsten und dem dunkelsten wahrnehmbaren Bildpunkt. Leinwände die lediglich die Wahrnehmung linear verschieben (siehe Lowgain Leinwand) gehören daher nicht in diese Gruppe.

Bei den aktuell im Markt befindlichen Hochkontrastleinwänden werden von verschiedenen Herstellern verschiedene Vorgehensweisen angewendet, um den gewünschten Effekt zu erzielen.

Sony DynaClearScreen

Diese “Ur-Hochkontrastleinwand” ist inziwschen nicht mehr als Neuprodukt erhältlich, gebraucht aber manchmal noch bei Ebay, etc. zu finden, ermöglicht jedoch, wie im nachfolgenden Clip zu sehen ist, in einem hellen Raum eine kontrastreichere und brillantere Darstellung, wie die meisten der aktuell im Markt erhältlichen Hochkontrastleinwände.

Bei der Sony DynaClearScreen wurde ein mit Aluminium bedampftes Basismaterial mit mehreren Lagen Frequenzfiltern beschichtet, so das eine Art abgestimmter Bandpass für die von LCD Projektoren verwendeten Wellenlängen des RGB-Lichtes realisiert wurde, denn im Unterschied zum Sonnenlicht oder auch dem Licht einer Glühbirne, verwendet ein LCD Projektor kein kontinuierliches Farbspektrum sondern drei sehr exakt ausgefilterte Wellenbereiche für Rot, Grün und Blau.

Durch das Herausfiltern der nicht für eine Projektion mit einem LCD Projektor benötigten Wellenlängen, kann ein erheblicher Streulichtanteil vom Auftreffen auf den reflektirenden Basislayer abgehalten werden, wodurch das aufprojizierte Bild deutlich kontrastreicher wirkt. Die verwendete Aluminiumbasis hat der Leinwand einen Gesamtgainwert von über 2 ermöglicht, so dass neben einer deutlichen Schwarzwertverbesserung auch eine Brillanzverbesserung erzielt wird. Wie im Film gut zu erkennen, erzielen die meisten aktuell verfügbaren Hochkontrastleinwände kein vergleichbar brillnat und kontrastreich wirkendes Ergebnis, obwohl die meisten hochpreisiger verkauft werden, wie die Sony DynaClearScren vor über 10 Jahren.

DNP Supernova

Bei der DNP Supernova Leinwand, einer optischen Multilayerleinwand, befinden sich über dem streuenden (Model 08/85) bzw. reflektierenden (Model 23/23) Basislayer mehrere optische Layer sowie als oberste Lage eine wagerecht verlaufende Steg- bzw. Linienstruktur. Der oberste Layer mit den waagerechten Linien stellt eine einfache meachnische Blockade ähnlich wie bei einer nicht ganz geschlossenen Jalousie dar. Licht welches von zu weit oben oder unten kommt, kann nicht oder nur stark gedämpft auf den untersten streuenden bzw. reflektierenden Layer durchdringen. RGB-Licht, welches hingegen aus Höhe der vertikalen Leinwandmitte kommt, dringt bis zum untersten Layer durch und wird dort je nach Basis Material gestreut oder reflektiert.
Wer sich die zu Supernova Leinwänden veröffentlichten Videoclips anschaut wird bemerken, dass in diesen Clips das Streulicht zumeist nur von oben oder unten kommt; gern wird auch mit einer Taschenlampe die Wirkung der obersten Stegschicht gezeigt, wobei die Taschenlampe natürlich niemals seitlich vor die Leinwand gehalten wird, da man dann eine Schwäche, nämlich die hohe Empfindlichkeit für seitlich einfallendes Licht erkennen würde, die jedoch erforderlich ist, um den hohen seitlichen Betrachtungswinkel von ca. 170° zu ermöglichen.

Bei der Supernova 08/85 (Gain 0.8, 2*85° horizontaler Betrachtungswinkel) ist es daher ganz entscheidend, dass

a) der Projektor möglichst auf Höhe der Leinwandmitte positioniert wird
b) der Projektor in einem möglichst großen Abstand aufgestellt wird, damit die Abweichungen der Einfallswinkel über die Leinwandfläche möglichst wenig von einander abweichen, so das der Helligkeitsabfall durch den Steglayer so niedrig bleibt, dass das Gehirn diesen möglichst nicht wahrnimmt
c) es sollte so wenig wie möglich seitliches Streulicht vorhanden sein (der Abstand zu hellen seitlichen Wänden sollte entsprechend groß sein, da die Leinwand auch breit auftreffendes Licht streut)
d) Rahmenleinwände sind aufgrund von Planlageproblemen den Rollleinwandversionen unbedingt vorzuziehen
e) der Leuchtdichteverlust (mind. 20% bei SN 08/85) sollte durch Wahl eines Projektors mit hoher Farbhelligkeit ausgeglichen werden, worunter ggf. der Schwarzwert leidet

Können alle diese Parameter akzeptiert bzw. erfüllt werden, so kann man mit der Supernova 08/85 zumindest bei guter Raumabdunkelung während der Nutzung bzw. in der Nacht – möglichst ohne Licht – in Kombination mit einem Heimkiprojektor mit gutem Schwarzwert gute Darstellungsergebnisse erzielen, bei denen es höchstens bzgl. der Brillanz noch Verbesserungspotential gibt. Im Unterschied zu vielen anderen Hochkontrastleinwänden hat eine Supernova 08/85 keine wahrnehmbare Struktur, bei korrekter Projektoraufstellung keinen störenden Helligkeitsabfall oder Hotspotausbildung und keinerlei Highgain-Glänzen, da schlicht kein Highgain Material beinhaltet ist.

Die Highgain-Variante Supernova 23/23 ist aufgrund auch aus größerer Entfernung noch leicht wahrnehmbaren Highgain Glitzerns und einer stark inhomogenen Helligkeitsverteilung sowie einem wahrnehmbaren Hotspot und leider im Vergleich zur SN 08/85 sehr schlechtem Schwarzwert nicht wirklich für den Heimkino oder Wohnzimmerbereich geeignet.

DNP fertigt die Supernova Leinwände auch für andere Hersteller, wie z.B. DaLite, Projecta, etc. als OEM Produkt, teils mit leicht angepassten Parametern.

Abgesehen von den optischen Multilayerleinwänden von MicroLiteScreen, stammen nahezu alle optischen Hochkontrastleinwände aus dem Hause DNP.

MicroliteScreen Multilayerleinwände

Die MicroLiteScreen Multilayerleinwände haben insgesamt 11 Layer und arbeiten ohne Stegstruktur. Über Microprismen wird das auf dem untersten reflektirenden Layer auftreffende Licht so aufgesplittet, dass sich nicht ein heller (Hotspot-)Bereich ergibt, sondern insgesamt drei.

Hierdurch wird trotz Verwenden von Highgainmaterial die Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung sichtbar verbessert, insbesondere das es keinen gleichmäßigen Intensitätsabfall zu den Rändern hin gibt.

Es gibt diese Leinwände mit unterschiedlichen Basislayer / Gainwerten. Leider weisen diese sehr innovativen Hochkontrastleinwände ein ähnlich starkes Glänzen auf, wie die Supernova 23/23, so das eine Nutzung im Heimkino– bzw Wohnzimmerumfeld zumindest in Bereichen kritischer Anwender (D/A/CH) nicht sinnvoll erscheint.

React 3.0, Firehawk G4, Cinegrey 3D / 5D, Kauber, Gerriets Silverblack, MagicScreen

Bei den aktuell im Markt befindlichen Hochkontrastleinwänden der Leinwandserien React (2.1 / 3.0) sowie Firehawk G4, Cinegrey 3D und 5D, Gerriets Silverblack werden relativ bzw. z.T  sehr weiche und daher empfindliche Folien auf Highgainbasis mit zirkular wirkenden (Pigment-) Filtern verwendet. Die MagicScreen Serie verwendet zwar eine Alubond Platte, aber ebenfalls mit zirkular wirkender Filterbeschichtung, unterscheidet sich daher überwiegend im Fehlen der Aufrollbarkeit und dadurch ggf. längeren Planlage.

Da all diese Hochkontrastleinwände weder Microlinsen, Prismen, optische Layer noch eine Krümmung oder Wölbung verwenden, sollte der Projektor im größtmöglichen Abstand von der Leinwand aufgestellt werden, da neben dem Abfall durch die zirkular wirkenden Beschichtungsfilter auch die Highgainbasis einen Intensitätsabfall bzw. eine Hotspotausbildung – leider deutlich sichtbar – fördert.

Die Abstands- / Hotspotproblematik wurde in vielen Forenberichten anhand von Fotos dokumentiert. Mit dem von manchem Hersteller beworbenen Betrachtungswinkel läßt sich mathematisch ermitteln, dass der Projektor zumeist mindestens in einem Abstandsverhältnis von 3.5 * Bildbreite aufgestellt werden sollte, damit eine akzeptable Homogenität von 90% nicht unterschritten wird. Leider gibt es kaum Heimkinoprojektoren mit passenden Objektiven, noch läßt sich bei einem solchen Abstand eine vertikal mittige Positionierung des Projektors sinnvoll realisieren, so das eine Nutzung ohne Hotspot-Problematik nahezu unmöglich ist.

Im Rahmen der Diskussion über den kürzlich von Cine4Home durchgeführten React 2.1 / 3.0 Test’s hat Cine4Home ergänzende Informationen bzgl. des real erzielbaren Gainwerts aufgezeigt. Laut Cine4Home erreichen die React Leinwände statt des beworbenen Gain Wertes von 1.036 je nach Projektorposition nur Gainwerte im Bereich von 0.8 bis 0.4. Da durch den stark abgesenkten Gainwert die Brillanz deutlich leidet, sollten diese Leinwände aber ohnehin nur im abgedunkelten Wohnzimmer – möglichst ohne jegliches weitere Fremdlicht – in Verbindung mit hellen Projektoren genutzt werden, um eine brauchbare Brillanz – leider nur im Hotspotbereich – zu erzielen.

Um den Käufern dieser Leinwände auch bei Restlicht im Raum bzw. tagsüber eine kontrastreiche und brillante Darstellung zu ermöglichen, werden diese Leinwandtypen zumeist als Rolloleinwände angeboten, damit außerhalb der finsteren Stunden zumindest das kontrastreichere und brillantere Bild eines Flachbildfernsehers – dann vermutlich leider ohne Kinofeeling – am gleichen Platz  genutzt werden kann.

Sehr schade ist zudem, dass in immer mehr Foren Meldungen zu finden sind, dass z.B. das sehr weiche Tuch der React Leinwände im Übergangsbereich zum Tensioned-Rand bereits nach wenigen Wochen zur Wellenbildung neigen soll.

Folgende zwei Youtube Clips zeigen eine Draper React 2.1 Leinwand mit kleiner Bilddiagonale in einem Wohnzimmer; einmal ohne seitliches Streulicht, einmal mit seitlichem Streulicht.

Wer etwas intensiver in Foren oder auch bei Freunden/ Bekannten / Interessierten herum treibt, der stellt schnell fest, dass die meisten dieser Hochkontrastleinwände mit folgenden Problemen behaftet sind:

a) beworbener Gain Wert nur im innersten des Hotspots bei vertikal und horizontal mittiger Projektoraufstellung; im restlichen Leinwandbereich teilweise bis zu 60% dunkler, wodurch viele Details unsichtbar werden bzw. verlohren gehen

b) sichtbare Hotspotausbildung, die dazu führt, dass das Auge ggf. nicht mehr den Objekten im Film folgt, sondern am hellsten Bildpunkt haften bleibt

c) Highgain Glitzern im Hotspot

d) wahrnehmbare Oberflächenstrukturen

e) z.T. deutlich geringere Brillanz wie weiße Leinwände – jedenfalls immer außerhalb des Hotspots

f) diverse mecahnische Probleme (schiefe Kanten, nicht Format-konform, Probleme durch Aufwickeln bzw. die Tensioned-Seile bzw. Schweißnähte zum Vorlauf, Druckstellen, etc.)

Da die Hotspotausbildung bei den planliegenden Hochkontrastleinwänden mit zirkular wirkendem Filter ein erhebliches Problem darstellt, welches von vielen Käufern in Foren “schön debattiert” wird, habe ich ein Foto aus dem Hifi-Forum eingebunden und daneben eine editierte Version platziert, bei dem ich einen Teil des (im Bildbearbeitungsprogramm) kopierten Papierblattes in alle vier Ecken kopiert und anschließend für ein einfacheres Erkennen alle vier Ecken einmal mit der “Füllfarbe” des Papierblattes mit per Farbeimer ausgefüllten Rechtecken verbunden, damit man sehen kann, dass diese wirklich die gleiche Helligkeit haben.

Stark inhomogene Darstellung auf einer MagicScreen Leinwand mit deutlichem Hotspot und starkem Intensitätsabfall verbunden mit hohem Detailverlust.Stark inhomogene Darstellung auf einer MagicScreen Leinwand mit deutlichem Hotspot und starkem Intensitätsabfall verbunden mit hohem Detailverlust - ergänzt um kopiertes und in die Ecken verschobenes und miteinander verbundenes Papierblatt

Wie deutlich zu sehen ist, ist das Bild auf der MagicScreen im Hotspot heller wie auf dem Blatt Papier, fällt relativ zügig auf die Papierhelligkeit ab um dann in den wesentlich größeren Leinwandabschnitten noch wesentlich deutlicher abzudunkeln.

Durch diese sehr schlechte Homogenität saufen in weiten Bereichen der Leinwandfläche die Details ab, das Auge klebt mehr oder minder im Bereich des Hotspots statt dem Objekt zu folgen. Ein entspanntes und vergnügtes Filmschauen fällt unnötig schwer.

Sehr ähnliche Fotos sind im HiFi-Forum auch zur Kauber Leinwand, die von einem Händler auch als PeakContrast beworben wird zu finden.

Sehr starker Hotspot auf einer Kauber PCS Peakcontrast Leinwand

Oder auch von der EliteScreen Cinegrey.

deutliche Hotspotausbildung auf einer Elitescreen Cinegrey Hochkontrastleinwand

Oder auch der Draper React

Starke Hotspotausbildung auf einer Draper React Hochkontrastleinwand

Und zu guter letztt ebenfalls ein Bild aus dem HiFi-Forum von einer CouchScreen Leinwand:

Homogenität einer CouchScreen Leinwand

 

Fazit

MIt den aktuell verfügbaren planliegenden Hochkontrastleinwänden werden Darstellungsergebnisse erzielt, die hinsichtlich Kontrast und Brillanz deutlich unterhalb der mit einer CouchScreen Leinwand realisierbaren Ergebnisse liegen, zudem zumeist auch unterhalb der über zehn Jahre alten preiswerten Sony DynaClearScreen. Dennoch können manche dieser Leinwände bei dem einen oder anderen ggf. eine (Zwischen-)Lösung darstellen, weil z.B. der Zugang zur aktuellen Wohnung ein Hineinbekommen eines großen Displays oder einer CouchScreen Leinwand nicht zulässt oder der Platz für eine Supernova 08/85 Rahmenleinwand fehlt.

Soweit eine CouchScreen Leinwand als TV-Replacement genutzt werden kann, bietet diese gegenüber anderen Hochkontrastleinwänden eine deutlich kontrastreichere und brillantere Bildqualität und aufgrund des harten Aufbaus auch eine höhere Haltbarkeit. (Mehrgenerationenleinwand)

Das nachfolgende Video zeigt die CouchScreen Leinwand und die Draper React 2.1, die Stewart Firehawk, die DNP Supernova und weiße Leinwandstreifen in fünf verschiedenen Beleuchtungssituationen.

Ergänzend hier noch ein neuerer Clip, in dem auch das React 3.0 Tuch im direkten Vergleich zu sehen ist.

Für wen sind CouchScreen Leinwände gedacht?

Wenn man in Heimkinoforen liest, gewinnt man oft schnell den Eindruck, dass es eigentlich nur weiße Leinwände geben bräuchte. Wer jedoch genauer bzw. zwischen den Zeilen ließt, der wird bemerken, dass weiße Leinwände nur im optimierten Heimkinoraum brauchbare Projektionsergebnisse erzielen. Sobald im Raum helle Oberflächen (Decke, Wände, Fußboden, Möbel und andere Gegenstände, aber auch Kleidung, etc.) vorhanden sind, hat eine weiße Gain 1.0 Leinwand aufgrund Ihrer gleichmäßigen Lichtstreuung das Problem, dass mehr Licht in Richtung der hellen Flächen gestreut wird, wie zu den Augen der Betrachter. Selbst wenn kein weiteres Streulicht anderweitig in den Raum gelangen kann, so sieht die weiße Leinwandfläche aufgrund der Lichtstreuung im Raum eher weiß als schwarz aus. Entsprechend kann dann auch kein guter Schwarzwert mehr erzielt werden, denn ein Projektor kann der Leinwandoberfläche kein Licht entziehen. Das Projektionsergebnis wirkt entsprechend flau und ausgewaschen; Brillanz und Tiefenwirkung fehlen.

In einem Wohnzimmer werden jedoch die wenigsten Personen dunkle Wand, Boden-, Deckenbeläge oder Möbel akzeptieren wollen. Entsprechend muss man nach einer Lösung suchen, die in einer solchen Umgebung ein besseres Schwarz ermöglicht und soweit auch Kunst- oder Streulicht von draußen noch in gewissem Maß hineinkommen können soll, ggf. auch eine erhöhte Leuchtdichtewirkung realisiert.

In den letzten Jahren haben verschiedene Leinwandhersteller sogenannte Hochkontrastleinwände, teils mit hellgrauen, teils mit grauen, teils mit dunkelgrauen und manche sogar mit nahezu schwarzen Oberflächen entwickelt. Je dunkler die Leinwandoberfläche ist, um so dunkler wirkt das projizierte Schwarz im nicht für Heimkinonutzung optimierten Raum bzw. bei Restlicht. Einige Leinwände setzen zur Bildoptimierung lediglich auf die abdunkelnde Wirkung der Oberfläche, dunkeln aber auch gleichzeitig alle hellen Farbtöne der Projektion um bis zu 60% im Hauptbetrachtungsbereich ab.

Da Heimkinoprojektoren selten mehr als 2xxx ANSI Lumen an realer Leuchtdichte im unkalibrierten Modus leisten können, können diese Leinwände zumeist nur in nicht optimierten Räumen ohne Kunst- oder Streulicht von außen noch eine akzeptable Brillanz im 2D Betrieb erreichen, im 3D-Betrieb ist das Fehlen der Brillanz bereits unübersehbar.

Manche Lowgain Hochkontrastleinwände haben aufgedruckte horizontal verlaufende Linienkonturen, um von oben bzw. unten einfallendes Licht nicht in vollem Umfang bis zur streuenden bzw. reflektierenden Schicht durchdringen zu lassen. Diese “Stegleinwände”, gern auch als optische Leinwände seitens mancher Hersteller bezeichnet, können daher zumeist besser mit von der Decke kommenden Streulicht umgehen, zeigen jedoch zumeist bei seitlichem Streulichteinfall nur geringfügig bessere Resultate wie die deutlich preiswerteren weißen Leinwände, so das die z.T. hohen Preise für solche Leinwände viele Anwender vom Kauf abgehalten haben, da gerade in Wohnzimmern die Fensterflächen oder auch Lampen, etc. oftmals seitlich zur Bildfläche angeordnet sind.

In den letzten Jahren haben immer mehrere Hersteller den Schritt zu Highgain Leinwandmaterialien auch in Kombination mit dunklen Oberflächen gewagt. Einige Hersteller sind inzwischen bei der n-ten Version angekommen und können mit Leinwänden mit einem beworbenen End-Gain-Wert von 0.8 bis 1,5 in nicht für Heimkino optimierten Räumen ohne Kunstlicht oder Streulicht von außen bereits brauchbare Resultate erzielen, vorausgesetzt die Betrachter setzen sich ausschließlich im Hauptbetrachtungsbereich der Leinwand hin und ein Projektor mit hoher Farbhelligkeit wird im größtmöglichen Abstand vertikal mittig vor der Leinwand aufgestellt.

In dem nachfolgenden Videoclip haben wir verschiedene Hochkontrastleinwände sowie weißes Gain 1.0 Material in fünf verschiedenen Beleuchtungssituationen (Licht von oben + rechts + links; Licht von rechts+links, Licht nur von links, ohne Licht, Licht nur von oben) vor einer CouchScreen Leinwand aufgenommen, um zu sehen, welches Produkt wie auf einfallendes Licht reagiert.

Im Unterschied zu anderen Hochkontrastleinwänden verwenden CouchScreen Leinwände nicht nur eine graue Oberfläche, sondern erzielen durch die Highgain-Beschichtung eine bis zu 6-fach bessere Leuchtdichtewirkung im Hauptsichtbereich. Entsprechend zeigen CouchScreen Leinwände bei bis zu 6-fach mehr Restlicht noch brillantere Darstellungsergebnisse, wie andere Hochkontrastleinwände mit Gainfaktoren unter Gain 1.x.

CouchScreen Leinwände sind daher für jeden interessant, der keinen für Heimkinonutzung optimierten Raum nutzen möchte, sondern einen normalen freundlich hell gestalteten Raum. Mit einer CouchScreen Leinwand kann in Kombination mit einem passendem Heimkinoprojektor  sowohl abends bei Dunkelheit wie auch abends mit eingeschalteter Beleuchtung oder auch tagsüber mit ggf. bei Sonnenschein heruntergelassenen Jalousien Kinofeeling erlebt werden – und zwar am ganzen Tag.

Gleichzeitig sind CouchScreen Leinwände für jeden anspruchsvollen Betrachter die richtige Wahl, sei es wegen des wahrnehmbar deutlich höheren Kontrastumfanges, der deutlich größeren Brillanz, der deutlich besseren Plastizität und Tiefenwirkung oder dem deutlichen Gewinn im Bereich Detailreichtum.

Im Unterschied zu den meisten anderen Hochkontrastleinwänden, bei denen viele feine Details mangels Brillanz aber auch Homogenität absaufen bzw. nicht mehr wahrgenommen werden, kann durch den deutlich besseren Kontrastumfang und die höhere Brillanz viele Details wahrgenommen werden, die z.T. selbst im Kino nicht auffällig genug wären.

Zudem kann abends sowie in der Nacht ein dunklerer Projektionsmodus verwendet werden, der mehr Detailreichtum ermöglicht und zudem ein besseres Schwarz – ohne dass die Brillanz verlohren geht.

Nicht unerwähnt sollte auch die deutliche Verbesserung der Plastizität und Tiefenwirkung bei 3D-Projektion aufgrund der guten Kontrast- und Brillanzverbesserung bleiben, sowohl bei passivem wie auch aktivem 3D.

Neben einem deutlich höheren Kontrast und deutlich mehr Brillanz ermöglicht eine CouchScreen Leinwand eine deutlich plastischere darstellung mit wesentlich höherem Detailreichtum.Eine CouchScreen Leinwand kann den ganzen Tag über verwendet werden und somit ein TV Gerät ersetzen.

Was sollte ich beachten, wenn ich eine CouchScreen Leinwand in meinem Wohnzimmer nutzen möchte?

CouchScreen Leinwände sind hart aufgebaute leicht gewölbte Rahmenleinwände. Daher muss in Ihrem Wohnzimmer eine entsprechend große Fläche (am besten an bzw. vor einer Wand) zur Verfügung stehen. Zudem sollte sowohl Ihr Hauptsitzmöbel (eine Couch, ein Sofa, eine Liegewiese, etc.) aber auch der Projektor möglichst mittig vor der CouchScreen Leinwand stehen bzw. hängen können.

Der Projektor sollte möglichst mindestens im Abstand der 1,8-fachen Bildbreite (gern mehr) von der CouchScreen Leinwand (horizontal) mittig zur Leinwand platziert werden. Optimalerweise im Bereich zwischen der Bildober- bis zur Bildunterkannte. (Ein Lensshift-Objektiv mit großem Shift-Bereich ermöglicht große Flexibilität und erleichtert daher den Aufbau erheblich.) Eine vertikal mittige Platzierung ermöglicht ein gleichmäßiges Verteilen der durch die Leinwandwölbung auftretenden Verzerrungen, ist aber nicht zwingend erforderlich, denn die Helligkeit der Leinwand bleibt ähnlich gut soweit der Projektor im Bereich Bildunterkante bis Bildoberkante aufgestellt wird.

Ist keine durchgehend freie Fläche für die Leinwand verfügbar, so sind ggf. Schwenkaufhängungen in abgehängten Decken oder rollbare Ständer ein Lösungsansatz. Aufgrund des harten Aufbaus muss die CouchScreen Leinwand in einem Stück in Ihr Wohnzimmer hineinkommen können. Bitte prüfen Sie im Vorweg, ob Türöffnungen, Verwinkelungen, Treppenhäuser (inkl. Sturz), etc. ausreichend groß dimensioniert sind.

Bei der Platzierung der Leinwand ist darauf zu achten, dass kein bzw. so wenig wie möglich Streulicht aus der Richtung des Projektors auf die Leinwand kommen sollte. Befindet sich hinter dem Projektor eine Türöffnung oder ein Fenster, so muss Streulicht aus dieser Richtung während der Nutzung genau wie bei anderen Leinwänden durch Abdunkelungsmaßnahmen verhindert bzw. vermindert werden. Die nachfolgende Skizze zeigt, von wo natürliches bzw. künstliches Streulicht zulässig ist (grün), bzw. wo per Beschattung oder Einsatz von gerichtetem Kunstlicht Optimierungspotential besteht (rötliche bis rote Bereiche).

In der Planungsskizze wird gezeigt wie man durch Beschattung und gezielten Einsatz von gerichtetem Kunstlicht die Darstellungsqualität einer CouchScreen Leinwand bei Restlicht optimieren kann.

Im Lieferumfang der CouchScreen Leinwände ist eine Wandhalterung enthalten, für die vier tragende Bohrungen erforderlich sind. Sollten Sie die Leinwand in angemietetem Wohnraum nutzen wollen, so sollten Sie ggf. mit dem Vermieter klären ob die zu nutzende Fläche angebohrt werden darf (Denkmalschutz, Wasser- oder Stromleitungen, etc.). Die Wandhalterungen für die 90 Zoll und 100 Zoll Versionen realisieren ca. 20 cm Wandabstand, die Versionen für 110 Zoll und 120 Zoll Bilddiagonale ca. 27 cm. Die CouchScreen Leinwände wiegen je nach Größe zwischen 20 bis 80 kg.

Bei der Wahl des Projektors sollte man, wenn die Kombination auch tagsüber genutzt werden soll, ein Gerät mit hoher Leuchtdichte mit möglichst mehr als 2000 ANSI Lumen Farbhelligkeit im unkalibrierten Modus wählen. Bei guten Beschattungsmöglichkeiten können auch weniger lichtstarke Geräte genutzt werden. Die Geräte sollten einen möglichst großen vertikalen Lensshift-Bereich abdecken können und seitens der Optik mindestens im Abstand 1:1.8 (Bildbreite in Meter : Abstand = 1.8-fache Bildbreite) aufgestellt werden können. 1-Chip-DLP-Projektoren haben oftmals stark eingeschränkte Lensshift-Bereiche, gern auch weitwinklige Objektive, teilweise transparente Anteile im Farbrad und das Drehen des Farbrades wird zudem von manchen Menschen als störend wahrgenommen.

Bitte prüfen Sie, wenn Sie ein 1-Chip-DLP-Gerät verwenden möchten daher besonders gut die Angaben im Datenblatt und fragen Sie möglichst auch andere “Mitbenutzer” bezüglich der Regenbogen-Effekt-Empfindlichkeit (RBE).

Als Betrachtungsabstand empfehlen wir ähnlich wie beim Projektionsabstand mindestens die 2-fache Bildbreite nicht zu unterschreiten, damit die Größe der Leinwand keine “(be)drückende” Wirkung auf die Betrachter ausüben kann. Als optimal empfinden wir persönlich Betrachtungsabstände von 5m und mehr.

Bis zu welcher Raumhelligkeit kann man eine CouchScreen Leinwand nutzen?

Für eine 16:9 CouchScreen  Leinwand mit 120 Zoll empfehlen wir als obere Raumhelligkeitsgrenze (in Lux) 8% der Farbhelligkeitsleuchtdichte des Projektors im genutzten Darstellungsmodus als groben Richtwert zu verwenden. Bei Geräten mit z.B. 2000 ANSI Lumen Farbhelligkeit in Kombination mit einer 120 Zoll 16:9 CouchScreen sollte z.B. eine Raumhelligkeit von 160 Lux möglichst nicht überschritten werden. Sollte der Raum – warum auch immer – einmal nicht auf den empfohlenen Richtwert abgedunkelt werden können bzw. sollen, so bedeutet dies, dass die Darstellungsqualität eingeschränkt ist und z.B. Inhalte mit vielen dunklen Bildpassagen nicht mehr so brillant dargestellt werden können. Zudem wird man in hoher Umgebungshelligkeit auf den hellen Dynamik Modus des Projektors zurückgreifen müssen, so das die Darstellung soweit kein entsprechender Farbfilter auf das Objektiv aufgesetzt wird, zumeist farbstichig wird.

In dem nachfolgenden Videoclip zeigen wir beispielhaft eine 90 Zoll CouchScreen Leinwand bei über 350 Lux Raumhelligkeit in einem Wintergarten mit 270° Verglasung in Kombination mit einem Panasonic PT AT6000E im Dynamik-Modus (daher der Grünstich im Bild) – ohne Farbfilter:

Wie im Clip gut zu erkennen ist, zeigen die Weißflächen den Grünstich vom Dynamik Modus; diesen könnte man durch einen Farbfilter korrigieren. Weiterhin ist es abschätzbar, dass bei großflächig dunklen Szenen es dem Gehirn schwerer fallen wird, die dunklen Passagen noch als dunkel wahrzunehmen. Bei großflächig hellen bzw. farbigen Bereichen (wie z.B. bei Motorsport- oder Fußballübertragungen) kann aber auch in so hoher Helligkeit noch Sehvergnügen aufkommen. Dennoch empfehlen wir durch Jalousien, Vorhänge, etc. die Raumhelligkeit lieber auf max. 8% der Farbhelligkeitsleuchtdichte des Projektors zu reduzieren, um einen wirklich kontrastreichen Sehgenuss erzielen zu können.

Kontrastreiche Projektionsergebnisse lassen sich in noch hellerer Umgebung mit Hellraumleinwänden erzielen. Mit Gain 18 Hellraumleinwänden können in Präsentationsräumen kontrastreiche Darstellungen bis ca. 600 Lux Raumhelligkeit realisiert werden (z.B. bei 3m Bildbreite mit ca. 5500 ANSI Lumen). Mit Gain 26 Hellraumleinwänden können in Kombination mit 15.000 ANSI Lumen LCD Projektoren (beides auf Mietbasis für Veranstaltungen bei uns verfügbar) sogar bei bis über 2000 Lux Raumhelligkeit gut leserliche und kontrastreiche Projektionsergebnisse realisiert werden.

In welchen Größen sind CouchScreen Leinwände lieferbar?

Im 16:9 Format sind folgende Leinwandgrößen zumeist ab Lager verfügbar:

Bilddiagonale

Bilddiagonale

Bildbreite (ca.)

Bildhöhe (ca.)

90 Zoll

228,60

199

112

100 Zoll

254,00

221

124

110 Zoll

279,40

243

137

120 Zoll

304,80

265

149

Auftragsbezogen können auch Leinwandgrößen im 2.35:1 oder 2.40:1 Format mit bis zu 150 cm Bildhöhe angefertigt werden.

Sollten Sie eine nicht aufgeführte Leinwandgröße wünschen, so informieren Sie uns bitte, wir werden dann prüfen, ob wir Ihnen die entsprechende Größe in dem von Ihnen gewünschten Format anfertigen können.

Kann man ggf. auch außerhalb des Hauptbetrachtungsbereiches sitzen?

Wir empfehlen für alle Betrachter – ggf. in mehreren Reihen hintereinander – Sitzmöglichkeiten im Hauptsichtbereich der CouchScreen Leinwand, also auf der Breite der Leinwand, vorzusehen. Soweit der Raum nicht zu hell ist, können aber auch Betrachter die außerhalb des Hauptbetrachtungsbereiches sitzen das Bild – mit etwas weniger Intensität – sehen. Die nachfolgenden Fotos zeigen eine 100 Zoll Demo-CouchScreen Leinwand (auf Stativfüßen statt mit Wandhalterung), einmal ohne Beleuchtung sowie einmal mit 10 eingeschalteten 20 Watt Halogenspots:

CouchScreen Leinwand - Tageslichtprojektion Wohnzimmer mit LichtHochkontrastleinwand Wohnzimmerleinwand Tageslichtprojektion

Ist eine CouchScreen Leinwand für einen optimierten Heimkinoraum geeignet?

Für dunkle Räume mit ausschließlich lichtabsorbierenden Oberflächen sind Leinwände mit weißen Oberflächen mit einem Gainwert von 1.0 entwickelt worden. Da es in einem optimierten Heimkinoraum weder an ausreichender Leuchtdichte mangeln sollte, noch eine Aufhellung der Leinwandoberfläche durch Reflexionen an hellen Belägen zu erwarten ist, ist der Einsatz einer CouchScreen Leinwand nur dann erforderlich, wenn ein Projektor mit sehr geringer Leuchtdichte, ein Projektor in einem sehr dunklen Farbmodus (für maximale Garu- und Farbabstufungen und bestes Schwarz) bzw. ein Projektor im 3D Modus verwendet werden soll und bzw. oder ggf. häufig Personen mit heller Kleidung den Raum nutzen.

Da CouchScreen Leinwände die Plastizität der Darstellung deutlich erhöhen, verwenden inzwischen viele 3D Fans CouchScreen Leinwände auch in optimierten Räumen. Voraussetzung für die Nutzung einer CouchScreen Leinwand im optimierten Raum ist ein Projektor mit sehr gutem Schwarzwert, so z.B. Laser-Projektoren.

Sind Highgainleinwände im Heimkino nicht verpönt?

Highgain Leinwände galten im Heimkino lange Zeit als NoGo, teils zu Recht, teils aber auch zu Unrecht. Wir könnten es uns jetzt einfach machen und sagen, dass ein Wohnzimmer kein Heimkinobereich ist, aber wir erläutern lieber die Thematik, um falsche Darstellungen in manchen Foren als solche zu entlarven. Highgainleinwände sind Leinwände die im Gegensatz zu einer Leinwand mit einem Gainwert <= 1.0 statt einer mehr oder weniger gleichmäßigen Lichtstreuung eine mehr oder weniger stark gerichtete Reflexion verwenden. Man kann sich den Gaingewinn so erklären, dass bei einer weißen Leinwand das auftreffende Licht annähernd gleichmäßig horizontal und vertikal über jeweils 180° aufgespannt zurück gestreut wird. Es wird von dem Licht quasi eine riesige virtuelle Halbkugel – von innen – ausgeleuchtet. Entsprechend ist es nicht verwunderlich, dass an den relativ kleinen Bereichen, an denen das Licht in Augen eintreten kann, nur ein sehr geringer Anteil des vom Projektor erzeugten Lichtstromes ankommt. Bei einer Highgain Leinwand wird im Unterschied zu einer diffus streuenden Leinwand das Licht besonders stark in einen Hauptsichtbereich zurück reflektiert. Der Hauptsichtbereich umfasst den Bereich der höchsten Intensität (0° Achsabweichung von der Projektor-Leinwand-Achse) an dem die höchste Leuchtdichtewirkung erzielt wird (der beworbene Gainwert wird hier erreicht) bis zu dem Winkel, bei dem nur noch die halbe Leuchtdichtewirkung erreicht wird. (Halfgain-Winkel), natürlich zu beiden Seiten. Dies bedeutet nicht, dass man direkt außerhalb des Hauptbetrachtungsbereiches kein Bild mehr wahrnehmen kann, sondern nur dass ab dort das Bild schwächer wahrnehmbar wird, bis es dann irgendwann ggf. nahezu gar nicht mehr wahrgenommen werden kann (außer im schwarzen Raum). Normalerweise würde man erwarten, dass der Betrachtungswinkel linear zum Gainwert abnimmt, jedoch weisen die unterschiedlichen verwendbaren Materialien sehr unterschiedliche Reflexionscharakteristika auf, so das manch eine Gain 1.x oder 2.x Leinwand einen deutlich geringeren Betrachtungswinkel aufweist (z.B. <23° horizontaler Halfgain), wie z.B. optimierte Gain 26 Hellraumleinwände (90° horizontaler Halfgain). Highgain Leinwände verwenden oftmals spezielle Partikel, manchmal auf Glas- oder Kristallbasis, manchmal winzigste Metallpartikel oder auch metallische Beschichtungen, etc.

In Internetforen ist zu Weilen von einem metallischen Schimmern bei silbernen Highgain Leinwänden zu lesen. Wir nennen dieses Phänomen das Highgain-Schimmern bzw. Highgain-Glänzen, welches jedoch nicht wirklich ein Glänzen oder Schimmern ist, sondern vielmehr eine Wahrnehmung und (Fehl-)Deutung des winkelabhängigen Reflexionsverhaltens an den einzelnen Rändern der Bildpunkte durch unser Gehirn und welches daher auch bei weißen, grauen und dunklen Highgainleinwänden mehr oder weniger leicht wahrnehmbar ist. Allen Highgain Leinwänden ist daher gemeinsam, dass man in Abhängigkeit vom Bildmaterial, der Leuchtstärke, der Umgebungshelligkeit und dem Betrachtungsabstand ein Highgain Glänzen wahrnehmen kann, soweit der empfohlene Mindestbetrachtungsabstand unterschritten wird, denn ab einem gewissen Mindestabstand sind die „Glanzränder“ so klein, dass die Mustererkennung unseres Gehirns aufgibt und den Betrachter das Projektionsergebnis (weniger beeinflusst) genießen lässt.

Aktuelle Highgain Leinwände werden zumeist so konzipiert, dass der nicht zu unterschreitende Mindestabstand im Bereich zwischen 3 bis 8 Metern liegt. Bei den CouchScreen Leinwänden empfehlen wir je nach Wahrnehmungsempfindlichkeit der Betrachter ca. 3,5m bis 5m Betrachtungsabstand einzuhalten. In vielen Foren ist über das Glänzen hinaus oft zu lesen, dass Highgain Leinwände eine ungleichmäßige Leuchtdichteverteilung zeigen sowie zur HotSpot Ausbildung neigen. Diese Hinweise gelten jedoch nur für planliegende Highgain Leinwände ohne Mikrolinsen in der Oberfläche, betreffen daher weder die CouchScreen Leinwände noch die Revosoft Hellraumleinwände, wohl aber die meisten modernen Hochkontrastleinwände, die trotz Highgain Basis und Planlage keine Mikrolinsen verwenden. Ein geschultes Auge bzw. empfindlicher Betrachter kann daher auf diesen Highgain basierten Hochkontrastleinwänden diese für die NoGo-Einstufung in Foren entscheidenden Faktoren wahrnehmen.

Entsprechend kann man zusammen fassen, dass  für CouchScreen Leinwände bei Einhalten eines Mindestbetrachtungsabstandes von ca. 4.5m (für viele Betrachter auch ab 3,5m) sämtliche in Foren als für Highgain-Leinwände (im generellen) negativ aufgeführten Kriterien nicht gelten, da der gewählte Aufbau das Wahrnehmen dieser negativen Auswirkungen minimiert bzw. unterbindet, dass man jedoch bei Highgain basierten Hochkontrastleinwänden anderer Hersteller diese Punkte, obwohl diese in vielen Foren schön bzw. klein geredet werden, prüfend beachten sollte, da hiedurch das Sehvergnügen erheblich beeinträchtigt wird.

Warum weist die CouchScreen Leinwand eine Wölbung auf?

Viele moderne Hochkontrastleinwände verwenden eine Highgain Basis um im Unterschied zu Lowgain Leinwänden den Intensitätsverlust der verwendeten (Leinwand-) Filter zumindest anteilig auszugleichen. Highgain Leinwände neigen soweit sie weder Microlinsen, Prismen noch eine Oberflächenkrümmung verwenden jedoch zu Hotspotausbildung bzw. inhomogener Lichtverteilung. Einzelne Bildbereiche wirken sichtbar heller wie darum liegende Bereiche. Unabhängig davon ob Hochkontrastleinwände rein filterbasiert oder mit zusätzlichen physikalischen Barrieren wie Lichtkanälen oder Stegsystemen arbeiten, so bewirken diese Filter und Barrieren eine je nach Einfallswinkel stärkere bzw. schwächere Verminderung der Leuchtdichtewirkung des auf die Leinwand auftreffenden Lichtes. Entsprechend sollte der Projektor in einem möglichst großen Abstand und zudem vertikal wie horizontal mittig vor der Leinwand aufgestellt werden, um die Winkelabweichung der vom Projektor kommenden Lichtstrahlen möglichst wenig voneinander abweichen zu lassen und zudem die Winkelabweichung möglichst gleichmäßig über die Leinwandfläche zu verteilen, um das Wahrnehmen des Intensitätsabfalls weniger auffällig zu gestalten. In einem Forenbericht hat ein User den Einfluss des Projektionsabstands auf die Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung bei einer Draper React 2.1 Leinwand in Bildern aufgezeigt.

In dem folgenden Viedoclip kann sowohl beim Pixar Startbild, aber auch im weiteren Verlauf sehr deutlich die ungleichmäßige Helligkeitsverteilung auf einer Black Diamond Leinwand gesehen werden.

Würden die Hersteller von planliegenden Hochkontrastleinwände Microlinsen, Prismen oder eine Wölbung der Leinwandoberfläche verwenden, so könnte die Homogenität der Projektionsergebnisse deutlich verbessert werden, jedoch würde dabei die Aufrollbarkeit entfallen. Neben der deutlichen Verbesserung der Homogenität ermöglicht ein Wölben der Leinwandoberfläche jedoch auch ein Erhöhen der Unempfindlichkeit gegenüber seitlichem Lichteinfall und ermöglicht zudem den Betrachtern deutlich leichter in das Gezeigte einzutauchen.

Die deutlich bessere Homogenität einer CouchScreen Leinwand kann z.B. in folgendem Clip gesehen werden:

Wird es in absehbarer Zeit eine Rollleinwand mit der Darstellungsqualität der CouchScreen Leinwand geben?

Bei einer Highgainleinwand sieht man immer sofort jede kleinste Unebenheit in der Leinwandoberfläche. CouchScreen Leinwände ermöglichen zwar nicht nur aufgrund der speziell berechneten Krümmung in Kombination mit der Spezialfolie ein deutlich besseres Darstellungsergebnis, aber ohne die Krümmung wäre der Unterschied zu anderen Highgainleinwänden wahrnehmbar geringer. Da es nicht kostengünstig möglich ist eine horizontal gekrümmte Oberfläche so vertikal aufzuwickeln, dass das Tuch jahrelang nach dem Abrollen wieder perfekt liegen würde, wird es vermutlich auf absehbare Zeit kein entsprechendes Produkt für die Deckenmontage geben, was ja aber auch nicht erfoderlich ist, da eine CouchScreen Leinwand ein TV-Replacement ist und kein AddOn Produkt, welches überhaupt nur sinnvoll in den (im Sommer wenigen) dunklen Abendstunden verwendet werden kann.

Ist es möglich eine CouchScreen Leinwand für 3D-Projektionen einzusetzen?

Natürlich können Sie eine CouchScreen Leinwand sowohl für aktive wie auch passive 3D-Projektionen einsetzen. Durch die gute Wirkungsverbesserung der Leuchtdichte im Hauptsichtbereich wirken 3D-Projektionen auf CouchScreen Leinwänden nicht nur wesentlich brillanter, sondern auch deutlich plastischer. Bei passiven 3D Projektionen kommt zudem hinzu, dass die meisten planliegenden Silberleinwände sehr eingeschränkte Betrachtungswinkel haben und zu inhomogener Lichtverteilung und HotSpot-Ausbildung neigen. Eine CouchScreen Leinwand kann daher im 3D Bereich erhebliches Optimierungspotential bieten und das Sehvergnügen vielfach verbessern. Die Polarisation bleibt sowohl bei unseren CouchScreen wie auch bei unseren Hellraumleinwänden erhalten.
Viele Tester und CouchScreen Anwender haben uns berichtet, dass Sie noch nie zuvor ein so beeindruckendes 3D Erlebniss gesehen hätten.

Sind CouchScreen Leinwände maskierbar?

Da CouchScreen Leinwände für den Einsatz in nicht für Heimkino optimierten Räumen bzw. Räumen mit Restlicht entwickelt wurden, wird bei Heimkinoprojektoren mit gutem Schwarzwert eine Maskierung eigentlich nicht benötigt, da aufgrund der Wirkungsverbesserung der Projektorleuchtdichte die graue Leinwandoberfläche ohnehin leichter vom Gehirn als Schwarz wahrgenommen wird. Maskierungslösungen sind eher in Kombination mit weißen Leinwänden im optimierten Raum sinnvoll bzw. notwendig um Probleme im Schwarzwert der verwendeten Projektoren zu kaschieren.

Wird es akustisch transparente CouchScreen Leinwände geben?

Aktuell ist es nicht geplant akustisch transparente CouchScreen Leinwände anzufertigen.

Ist es möglich bereits im Vorweg abzuschätzen, ob ich in meinem Wohnzimmer mit einer CouchScreen Leinwand eine beeindruckende Bildqualität erzielen werde?

Wir haben in den letzten Jahren ein kleines Berechnungstool entwickelt, welches uns dabei hilft, zusammen mit dem erworbenen Wissen abwägen zu können, welche Bildqualität mit welchem Aufwand in Räumlichkeiten per Projektion realisiert werden kann. Die mit dem Berechnungstool ermittelbaren Ergebnisse sind jedoch nur eine Annäherung und gelten zudem nur, wenn alle wichtigen Aspekte bei der Installation berücksichtigt und umgesetzt werden. Mit der Website Suncalc.net kann man im Vorweg einer Planung aufbauend auf den Google Earth Satellitenkarten bereits den Sonnenstand an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Tageszeit, aber auch den Sonneneinfallswinkel über den gesamten Tag ermitteln. Diese Daten können bei der Planung sehr hilfreich sein. Um für einen Raum eine zuverlässige Abschätzung vornehmen zu können, müssen wir neben der Anschrift und Lage des Raumes möglichst einen Plan mit allen Öffnungen, Lampen sowie möglichst aussagekräftige Fotos oder einen 360° Kamera-Schwenk bekommen, am besten sogar uns den Raum persönlich bei Tageslicht anschauen und Streulichtmessungen durchführen. Ein Kameraschwenk und ggf. per Luxmeter-App ermittelte Streulichtmesswerte können aber auch eine Basis für einen ersten groben Eindruck sein. Mit den vor Ort gesammelten Eindrücken und gemessenen Werten können wir dann aufzeigen, an welcher Stelle die Leinwand am besten platziert werden sollte und bis zu welcher Raumhelligkeit die Leinwand dann in Kombination mit welchem Projektor eine Darstellungsqualität „X“ erzielen wird und welche Punkte dazu zu beachten sind. Die nachfolgende Skizze zeigt z.B. die Grundlagen für eine Streulichtoptimierung auf:

In der Planungsskizze wird gezeigt wie man durch Beschattung und gezielten Einsatz von gerichtetem Kunstlicht die Darstellungsqualität einer CouchScreen Leinwand bei Restlicht optimieren kann.

In grünen Bereichen kann z.B. ungerichtetes Streulicht von herkömmlichen Glühbirnen verwendet werden, in rötlichen bzw. roten Bereichen sollte man hingegen nur gerichtetes Kunstlicht während der Nutzung der Leinwand verwenden. Ein direkt neben der Leinwand befindliches Fenster kann zumeist ohne Abschattung (wenn niemand geblendet wird) bleiben, Fenster die näher am Projektor liegen, sollten hingegen beschattet werden. Für den Fall, dass sich herausstellen sollte, dass eine CouchScreen Leinwand keine ausreichend hohe Wirkungsverbesserung der Leuchtdichte in Ihrem Raum erzielen kann, so können ggf. mit Gain 18 oder Gain 26 Hellraumleinwänden oder auch anderen Medien, wie z.B. Ultrakurzdistanzprojektionsscheinen und Ultrakurzdistanzprojektoren passende Lösungen realisiert werden. Für eine erste Grobplanung kann man mit einem Luxmeter oder einer Luxmeter App die maximal auf die Leinwandoberfläche auftreffende Streulichtmenge (tagsüber zur Mittagszeit) messen und ggf. auch gleich ausprobieren, ob und wie stark sich der Wert durch Abschattungsmaßnahmen verringern läßt. In Kombinationen mit Projektoren mit 2400 ANSI Lumen Farbhelligkeit können bis ca. 150 Lux Raumhelligkeit brauchbare Darstellungsergebnisse für 2D-Projektionen erzielt werden, bis 90 Lux gute, bis 60 Lux bereits sehr gute Darstellungsergebnisse (aus anspruchsvoller Sicht), soweit kein Streulicht aus der Richtung des Projektors (oder einem ähnlichen Einfallswinkel) auf die Leinwandoberfläche fallen kann und Streulicht nur aus Richtungen kommt, die mehr als 90° von der horizontalen Projektor-Leinwand-Achse abweichen.

Gern prüfen wir für Sie – kostenlos und unverbindlich – ob Sie mit einer CouchScreen Leinwand in Ihrem Raum optimale Darstellungsverhältnisse erzielen können.

Hierzu benötigen wir von Ihnen eine Skizze des Nutzungsraumes. Darin sollten Sie die geplante Lage der Leinwand, die möglichen Montagepunkte des Projektors, die möglichen Standorte der Sitzgelegenheit sowie alle (Streu-)Lichtquellen, die während der Nutzung der Leinwand die Lichtsituation im Raum beeinflussen können (Lampen, Leuchten, Fenster, Türen, Spiegel, Glasoberflächen, etc.) vermerken. Ein 360° Kameraschwenk (z.B. mit dem Smartphone aufgenommen) und z.B. per Dropbox uns per Downloadlink zur Verfügung gestellt, gibt uns die Möglichkeit neben den Oberflächenfarben auch einen realen räumlichen Eindruck erhalten zu können. (ggf. vorab mit Kreppband die Ecken der geplanten Leinwandposition andeuten.) Soweit Sie uns zudem Ihre Adressangaben aufzeigen, können wir mit SunCalc noch den Sonneneinfallswinkel prüfen und somit auch diesen Faktor berücksichtigen.

Welche Projektoren können nicht mit einer CouchScreen Leinwand verwendet werden?

Folgende Projektoren können nicht verwendet werden:
· Nahfeldprojektoren
· Kurzdistanzprojektoren
· Ultrakurzdistanzprojektoren
· Projektoren, deren Optik nicht das Abbildungsverhältnis von 1:1,8 (Abstand = Bildbreite * 1,8)  oder größer unterstützen
· Projektoren ohne Lensshift bzw. mit einem sehr kleinen Lensshift-Bereich (nur oberhalb der Leinwandoberkannte)
In Abhängigkeit von der Resthelligkeit im Raum können Projektoren mit Leuchtdichten (im kalibrierten Modus) ab ca. 500 ANSI Lumen aufwärts genutzt werden; für den Betrieb am Tag mit Jalousien sollten jedoch Leuchtdichten oberhalb von 1200 ANSI Lumen, sowie bei nur leichter Abdunkelung wenn möglich über 2000 ANSI Lumen genutzt werden.

Kann ich eine CouchScreen Leinwand in einem Internetshop bestellen?

Es ist nicht vorgesehen CouchScreen Leinwände über das Internet in Shops anzubieten. Da CouchScreen Leinwände in einem Stück gefertigt werden, müssen diese auch in einem Stück zum Montageort gebracht werden. Um dem Kunden unnötig hohe Verpackungs- und Versandkosten ersparen zu können,bieten wir Sammelauslieferungsfahrten an.

Gibt es weiteres Bildmaterial zur CouchScreen Leinwand?

Nachfolgend stellen wir auszugsweise Bildmaterial ein, welches wir im Rahmen von Beratungen, Anfragen bzw. Tests erstellt haben. Fotos aus Interstellar – aufgenommen an einem bedeckten Wintertag: Interstellar auf CouchScreen LeinwandInterstellar auf CouchScreen Leinwand Interstellar auf CouchScreen LeinwandInterstellar auf CouchScreen Leinwand

Elysium – Leinwandvergleich Gain 1 vs. CouchScreen

Elysium auf CouchScreen Demo LeinwandElysium auf CouchScreen Demo Leinwand Elysium auf CouchScreen Demo LeinwandElysium auf CouchScreen Demo Leinwand Elysium auf CouchScreen Demo LeinwandElysium auf CouchScreen Demo Leinwand Elysium auf CouchScreen Demo LeinwandElysium auf CouchScreen Demo Leinwand Elysium auf CouchScreen Demo LeinwandElysium auf CouchScreen Demo Leinwand Elysium auf CouchScreen Demo LeinwandElysium auf CouchScreen Demo Leinwand

Vergleich mit anderen Hochkontrastleinwänden anhand eines Sony Werbeclips und weniger Testbilder:

133 Zoll 2.40 zu 1 CouchScreen Leinwand bei ca. 700 Watt Leuchtstofflampen-Deckenbeleuchtung: 133 Zoll 2.40 zu 1 CouchScreen Leinwand

Was kosten CouchScreen Leinwände?

Preisübersicht für 16:9 CouchScreen Leinwände

  •   90 Zoll 16:9 CouchScreen Leinwand 1290 €
  • 100 Zoll 16:9 CouchScreen Leinwand 1690 €
  • 110 Zoll 16:9 CouchScreen Leinwand 2090 €
  • 120 Zoll 16:9 CouchScreen Leinwand 2490 €

Die Preise gelten ab Lager Lübeck inkl. 19% MwSt. inkl. Wandhalterung.

Aufpreise für Bodenständer, Sideboardstännder, etc. teilen wir genau wie Preise für CouchScreen Leinwände in anderen Größen / Formaten gern auf Anfrage mit.

Wir liefern CouchScreen Leinwände überregional in der Regel im Rahmen von Sammelauslieferungsfahrten aus, um die Transportkosten für den einzelnen Empfänger zu minimieren.

Je nach Entfernung und Kombinationsmöglichkeit können die Transportkosten außerhalb des Nahbereiches im Preisbereich von 50 € bis ca. 500 € liegen.

Fragen können ab sofort auch per Kommentar-Funktion gestellt werden.

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